Vitalstofftherapie

Ziele der Vitalstofftherapie:

Die Verbesserung des individuellen Gesundheitsstatus
Die Steigerung der Widerstandskraft, der Vitalität und der
Leisungsfähigkeit
Die Erhaltung der Lebensqualität bis ins hohe Alter (Well-Aging)
Die Prävention von Krankheiten, die von Ernährung und Umweltbelastung abhängen
Das Aufrechterhalten von gesunden Stoffwechselfunktionen
Die Anregung und Verbesserung der Entgiftung des Körpers

Der individuelle Einsatz von Vitalstoffen kann bei fast jeder Art des gesundheitlichen Ungleichgewichts hilfreiche Unterstützung bieten.

 

Der Säure-Basen-Haushalt

Bekanntlich kann schon eine relativ geringe Verschmutzung des Wassers das Leben im Meer aufs empfindlichste schädigen. Aehnliches gilt für den menschlichen Körper: Täglich ist er vielen kleineren, nicht wahrnehmbaren Angriffen ausgesetzt, die ihn nach und nach schwächen können.

Wie in einem Heizkraftwerk fallen in unserem Körper durch Verbrennung Stoffwechselschlacken an, die abtransportiert und ausgeschieden werden müssen. Das wohl bekannteste Beispiel für ein solches Abfallprodukt ist die sich nach intensiver körperlicher Anstrengung in unserer Muskulatur ansammelnde Milchsäure. Beim Untrainierten kann eine ungewöhnlich grosse Menge an Milchsäure nicht abtransportiert werden, da seine Durchblutung für solche Situationen nicht ausreicht - und das macht sich dann als Muskelkater bemerkbar. Neben der Ablagerung solcher physiologischer, also völlig normaler Stoffwechselschlacken kann es auch zu vermehrter Säureanreicherung aufgrund körperlicher Fehlfunktionen kommen. Hierzu zählen vor allem die normalerweise nicht anfallenden Schlacken bei einer fehlerhaften Arbeit des Darms. Grossen Anteil an dieser massiv gestörten Darmflora haben Umweltgifte, Arzneimittel, Fehlernährung und säurende Lebensmittel.

Den Ausgleich zwischen sauren und basischen Verhältnissen steuern vor allem die körperlichen Ausscheidungswege, die Säuren und Basen je nach Bedarf aus dem Körper abtransportieren oder zurückhalten. Bleiben zu viele Stoffwechselschlacken in den Organen angesammelt, sei es wegen zu schneller Zufuhr oder wegen einer körperlichen Fehlfunktion, dann gerät der gesamte Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht (Säuren brauchen Basen, um ausgeschieden zu werden).

In der heutigen Gesellschaft ist es leicht, unter ständiger Säureüberflutung zu leiden. Denn neben der Regulation durch Blut, Lunge und Nieren fällt der Ernährung die wohl wichtigste Rolle im Säure-Basen-Haushalt zu. Die Lebensmittel werden in Säure- und Basenbildner aufgeteilt, je nachdem, ob ein basisches oder ein saures Endprodukt nach der Verarbeitung im Körper anfällt. Mineralstoffe und Spurenelemente wirken auf diese Weise basisch, während Eiweisse und Kohlenhydrate die Säurebildung verstärken. Auf unserem Speisezettel stehen zuviel säurebildende Kohlenhydrate und Eiweisse und zuwenig basenbildende Gemüse- und Obstsorten. Die täglich verzehrte Menge an Zucker, Weissmehl und Fleisch steht meist im Missverhältnis zu der Menge an Gemüse und Obst. Neben der Eiweiss- und Kohlenhydratüberernährung tragen Genussmittel wie Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin und koffeinhaltige Limonaden noch zusätzlich zur chronischen Uebersäuerung bei.

Seelische Hochspannung (z.B. Stress) vergiften im wahrsten Sinne des Wortes den Organismus, sie lassen ihn sauer werden.

In der Aufstellung unten sehen Sie, was das Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt für Beschwerden hervorrufen kann (je nachdem wie schwer und wie lange die Uebersäuerung schon dauert).

Meine Meinung:

Da auf Dauer die optimale Ausrichtung des Essens (80% Basenbilder, 20% Säurebilder) nicht möglich ist und das Gemüse durch Düngung und Auslaugung der Böden weniger Mineralstoffe enthält, sollte man basische Mineralstoffe zum Ausgleich einnehmen. Als Tabletten eignen sich die Basen-Mineralsalz-Tabletten der Allsan. Die überschüssigen Mineralstoffe werden vom Organismus ausgeschieden.

Mit einem pH-Indikatorpapier können Sie auf unkomplizierte Art den pH-Wert (Säure-Basen-Wert) Ihres Urins feststellen. Messen Sie während 14 Tagen morgens und abends den Urin-pH und tragen Sie diese Daten in den allsan Säure-Basen-Haushalt Kontrollplan ein. Diesen Kontrollplan kann ein Vitalstofftherapeut auswerten und bekommt einen Eindruck vom Status Ihres Säure-Basen-Haushalts.

Krankheiten, die durch Uebersäuerung verschlimmert und verursacht werden können:

Körperliches Allgemeinbefinden
Müdigkeit, schwere Glieder, übermässige Mattigkeit nach dem Essen, erhöhte Infektionsanfälligkeit.

Seelisches Allgemeinbefinden
Reizbarkeit, innere Unruhe, Schreckhaftigkeit, geringe Belastbarkeit, Neigung zu Depressionen

Magen
Saures Aufstossen, Magenbrennen, Magengeschwür, Magendruck, Blähungen, Magenkrämpfe

Kopf
Kopfschmerzen, leicht entzündliche Schleimhäute (Augen, Nase, Mund, Zahnfleisch), Zahnfleischschwund, empfindliche Zähne, Karies

Blasen und Nieren
Brennen beim Wasserlösen, Nierensteine

Darm
Darmkrämpfe, zu Entzündung neigende Darmschleimhaut, Brennen beim Stuhlgang

Haut
Verstärkte Ekzem- und Allergieneigung, Pilzerkrankungen, saurer Schweiss, Juckreiz oder brennende Schleimhäute, Pickel, Wasserstauungen im Gewebe (Schwellungen der Hände, Beine und Augenpartien)

Atemwege
Verstärkte Erkältungsneigung, leicht entzündliche Schleimhäute der Nase, des Halses und der Nebenhöhlen

Nervensystem
Nervenschmerzen (Neuralgien), Schlaflosigkeit (besonders zwischen ein und drei Uhr morgens), MS, Schmerzempfindlichkeit

Kreislauf
Labiler, niedriger oder hoher Blutdruck, Kälteempfindlichkeit, Schwindel

Knochen und Gelenke
Osteoporose, Kreuzschmerzen, Arthritis, Arthrose, Diskushernie, chronisch entzündliches Rheuma, Gicht

Muskeln
Bein- und Wadenkrämpfe, Muskelkater, Herzstechen

Baby
Dreimonatskolliken